LAB 7
ANGELINA AKPOVO (Benin/Hamburg)
Afrikanischer Tanz
29.–31. Juli 2009
Kampnagel Probebühne 6c, 13.00–16.00 Uhr
Open door day am 31. Juli um 15.00 Uhr
Kontakt zur Erde/Bewegungen aus der Körpermitte/isolierte Bewegungen einzelner Körperteile/innerer Ausdruck.
Koordination und Polyrhythmik kommen in Tänzen aus Benin, Ghana, Togo, Nigeria, Guinea besonders zum Ausdruck. Es geht darum, die Kraft der Erde zu verspüren, die aufwärts fließt und den ganzen Körper belebt und bewegt. Im Besonderen möchte Angelina Akpovo vermitteln, wie Frauen und Männer ihre Freude, Trauer und Wut in einzelnen Tanzbewegungen zum Ausdruck bringen. Tanzen soll Spaß machen und eine Verbindung zwischen kreativen Ausdrucksformen, Körpererfahrung und Spiritualität herstellen. Mit bewusster Körperwahrnehmung, mit der Aufmerksamkeit für Atmung und Schwerpunkt, mit dem Gefühl für Bewegung und Rhythmus gelangen die Teilnehmer zur Quelle ursprünglicher Lebensenergie und Lebensfreude. Eine innere Haltung, ohne die afrikanische Tänze nicht leben würden. Anhand traditioneller Orishatänzen, ihren Gesängen und Rhythmen aus Benin, Togo und Guinea werden die Basistechniken der afrikanischen Tänze erlernt und zu einer Tanzchoreographie zusammengesetzt. Alle diese Elemente finden sich auch in den modernen Moves der heutigen Discoszene wieder. Eine kleine Stippvisite in diesen Bereich werden wir uns natürlich erlauben.
www.tanzquelle.de
www.alafia.de
Angelina Akpovo
stammt aus Benin / Westafrika, dem vormaligen Dahomey und wuchs in ihrer Heimat in der Tradition der Fon-Kultur auf. Nach der Schule begann sie eine Hebammenausbildung, war aber zugleich am College von Zongo die Leiterin des Tanzensembles. 1980 kam Angelina Akpovo nach Deutschland und begann hier 1983 ihre Laufbahn als Tanzlehrerin und Künstlerin. Seitdem lebt sie mit kurzen Unterbrechungen in Hamburg. Mittlerweile ist sie in Deutschland die avancierteste Interpretin westafrikanischer Frauentänze, mit ihren Musikgruppen Black WoMen Power und Yakawumbu auf zahlreichen Bühnen Europas zuhause und eine äußerst erfolgreiche Tanzlehrerin. Sie erarbeitete mit ihrem Ensemble viele Tanztheaterprojekte, die alle samt von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert wurden und in denen Geschichten aus dem Alltagsleben der Menschen in Westafrika tänzerisch erzählt werden. Zurzeit arbeitet sie erneut an einem Projekt mit dem Titel: Afrique mon Afrique. Seit Jahren unterrichtet Angelina Akpovo nun schon ‚Afrikanischen Tanz’, aber nicht nur die traditionellen Tänze Westafrikas sondern auch die angesagten Moves und Pars der Discoszene: Coupe’ a Decale’ et Dombolo zum Beispiel. In Hamburg gibt sie seit mehr als 20 Jahren regelmäßig wöchentlich stattfindende Tanzkurse und Workshops; auch in anderen Städten Deutschlands und in Frauenbildungsstätten ist sie als Unterrichtende gerne gesehen. Außerdem veranstaltet sie regelmäßig Tanzreisen zum Jahreswechsel in ihre Heimat Benin. Darüber hinaus leitet sie das seit 7 Jahren in Hamburg stattfindende Afrikafestival, Alafia. Obwohl Angelina Akpovo seit Jahren nun schon in Hamburg lebt, hat sie sich die Kraft, die Vitalität und die Aura des afrikanischen Tanzes bewahrt. Sie kombiniert und vermittelt das Ausdrucksvermögen ihrer Kultur, das Gefühl für Rhythmik und Körpersprache mit der energiegeladenen Lebendigkeit ihres eigenen Tanzstils: Etwas, das besonders während ihrer Konzerte spürbar wird: Das Publikum tanzt und die Halle kocht.
The Workshop wird von einem Musiker begleitet.
Unterrichtssprache: Englisch und Deutsch
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Dieser Lab ist Offen für alle, die an Bewegung interessiert sind, ohne spezifischen Background.
Weitere Informationen und Anmeldeformular zum Downloaden klicke auf "Buchung"!
