LAB 5
JOHNNY LLOYD (USA/Hamburg)

HIP HOP und Choreographie
27.–31. Juli 2009

K3-Zentrum für Choreographie Hamburg, 13.00–16.00 Uhr
Open door day am 31. Juli um 15.00 Uhr (K3-Zentrum für Choreographie Hamburg)


HipHop sind Bewegungsformen, die in urbanen Kulturen entstanden sind und ursprünglich in den Straßen New Yorks in Form von 'Battles' zweier unterschiedlicher Gangs ausgetragen wurden.
Seit einigen Jahren ist HipHop eine kommerzielle Kunstform und wird mittlerweile von professionellen Lehrern angeleitet.
Dieses Lab konzentriert sich auf spezifische Tanzformen, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind und ihr Bewegungsspektrum einer neuen HipHop Schule, den „New Styles“, einverleibten. Einbezogen werden Stile wie Dancehall, Harlem Shake, House und Crumpin'.
Die Bewegungen dieser Tanzstile sind gefühlvoll, organisch und vermeiden die Emphase, die häufig Hollywood-Produktionen angewendet wird. Indem die Teilnehmer mit unterschiedlichen Stilformen experimentieren, sollen sie ein Gefühl für HipHop bekommen.
Ziel ist es auch zu vermitteln, welches Potential für zeitgenössische Choreographie im HipHop steckt.

www.lyric.as


Johnny Lloyd
war zeit seines Lebens immer schon Musiker und Dichter; mit acht lernte er bereits Trompete spielen. Am Fullerton College, Orange County, studierte er später Jazz und klassische Musik, dazu belegte er Lyrik-Kurse an der Universität von Kalifornien. Nachdem er bei einem Jazzkonzert Straßentänzer beim „“Lindy Hop” beobachtet hatte, begann er schließlich zu tanzen. Seit 1996 unterrichtet er Tanz in San Diego, wo er als erster Lehrer für Lindy-Hop die Szene für diesen Stil begründete. Neben seiner Arbeit mit Musik und Lyrik beschäftigte er sich intensiv mit dem frühen Jazztanz und Vorformen des Hip Hop (Boogaloo, Popping); dabei wurde er zu einem immer gefragterengefragten Lehrer für Lindy Hop sowie denm echten Swing Jazz. Mittlerweile ist er ein international gefragter Performer. In den letzten zehn Jahren war er vor allem in Europa und den USA unterwegs. Als ChoreograChoreographph wirkte er in San Diego und Los Angeles für Fernsehen und Film. Derzeit choreographiert und coached er allerdings für Theater, Tanzgruppen und Performer in Europa. Als Lehrer genießt er den legendären Ruf, sich in seine Studenten versetzen zu können und seinen Unterricht mittels Einfühlungsgabe und Improvisation für jeden interessant mitreißend zu gestalten. Als Tänzer und Choreograph zeichnet ihn die außergewöhnliche Kombination von traditionellem Jazz, old school Hip Hop als auch seiner eigenen Lyrik und Musik aus. Er ist bekannt für dieseine grenzenlose Hingabe an seine Arbeit. Johnny Lloyd gelingt es in unnachahmlicher Weise, die Bewegungskünste des „“Popping” und „“Contact Juggling” harmonisch zu vereinen, indem er sich von den in beiden schwingendenexistierenden Wellen, inspirieren lässt.


Unterrichtssprache: Englisch und Deutsch
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Dieses Lab ist Offen für alle, die an Bewegung interessiert sind, ohne spezifischen Background.

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